MAGENTA Ganzheitliche Therapie und Beratung
Nächtliche Hitzeflashs
Manchmal kommen wir damit garnicht mehr klar: frieren,schwitzen,depressiv sein,hyperaktiv wuseln
Davon lassen wir uns nicht unterkriegen
Wechseljahre sind eine seltsame Angelegenheit - so wie Pubertät rückwärts

Mit jedem neuen Tag verändert sich ein Stück Ihres Lebens. Im Leben einer Frau gibt es Phasen, in denen sie sich körperlich und auch seelisch neu orientiert. Die Wechseljahre sind eine solche Zeit des Wandels.Unser weiblicher Körper erlebt zahlreiche Jahre lang hormonell gesteuerte Auf- und Abbauprozesse in rhytmischer Abfolge.Wenn diese Prozesse sich verlangsamen und die Eierstöcke ihre Tätigkeit ausschleichend einstellen, beginnen die körperlichen Wechseljahre.Der natürliche Rhytmus unserer Hormone ändert sich und die monatliche Abbruchblutung bleibt letztendlich gänzlich aus.Die Wechseljahre sind für Frauen eine große Umstellung. Vor allem die Konzentration des Östrogen-Spiegels verändert sich. Zu den häufigsten Beschwerden während der Wechseljahre zählen Hitzewallungen und Schweißausbrüche.

Hitzewallungen und Schweißausbrüche werden von den Betroffenen als häufigste Beschwerden genannt, die die Wechseljahre begleiten. Meistens treten diese Probleme ganz plötzlich auf. Von einer Sekunde zur anderen ist eine unerträgliches Hitze da. Die Wärme betrifft vor allem Körperstellen wie das Gesicht, Nacken und Brust. Von dort ausgehend ist Sekunden später manchmal der ganze Körper betroffen. Knapp fünf Minuten halten die Hitzewallungen an, können allerdings bis zu einer Stunde andauern. Die stark erhöhte Hauttemperatur kann zudem zu Schweißausbrüchen führen.

So beschreibt es kurz,knapp und richtig die Schulmedizin.

Warum geschieht denn all das in mir?

Jede Frau hat eine Menge Fragen zu den Wechseljahren. Was bedeuten die Wechseljahre? Warum treten sie überhaupt auf? Wie werden sie sich auf mein weiteres Leben auswirken?  Zunächst sammeln wir ein paar Begriffe, die in Zusammenhang mit den Wechseljahren häufig benutzt werden:

  • Klimakterium ist der medizinische Ausdruck für den gesamten Zeitraum der Wechseljahre. Das Klimakterium stellt die gesamte Übergangsphase von der noch vollen Geschlechtsreife bis zum Senium der Frau dar, d.h. die Zeit zwischen dem 45. Und 60. Lebensjahr.
  • Menopause bezeichnet die letzte Menstruation im Leben einer Frau. Wann die eigentliche  Menopause eingetreten ist, weiß die Frau erst ein Jahr später: Das sichere Zeichen dafür ist die Tatsache, dass in einem Zeitraum von zwölf Monaten keine Menstruation mehr stattgefunden hat.
  • Prämenopause bezeichnet den Zeitraum vor der letzten Menstruation.
  • Perimenopause wird der Zeitraum 2 Jahre vor und nach der Menopause bezeichnet.
  • Postmenopause bezeichnet den Zeitraum nach der letzten Menstruation..

Die Eierstöcke sind die einzigen endokrinen Drüsen beim Menschen, die ihre spezifische Funktion lange vor dem Ende des Individuums einstellen. Die allmähliche Hormonverschiebung während der Wechseljahre, insbesondere die nachlassende Östrogenproduktion, ist jedoch kein krankhafter, sondern ein ganz normaler und natürlicher Prozess.  

Das Erlöschen der Eierstockfunktion verläuft in Phasen und ist für jede Frau anders: Beginn, zeitlicher Verlauf und Ausmaß der Veränderungen sind unterschiedlich.  

Für westliche Industrieländer gilt: für ein Drittel der Frauen verläuft das Klimakterium symptomlos, ein weiteres Drittel beklagt leichte bis mittelschwere Symptome, für ein weiteres Drittel bedeutet das Klimakterium gravierende körperliche und/oder psychische Beschwerden.

Insbesondere nach der Menopause machen sich bei den meisten Frauen, ca. 58 -84%, klimakterische Beschwerden bemerkbar. Ca. 30% der Frauen bedürfen in der Prämenopause einer Behandlung. Unter den verschiedenen Erscheinungen des Klimakteriums spielen Gefäßreaktionen wie Hitzewallungen (70%), Schwitzen (ca. 55%) und Schwindel (ca. 45%) die größte Rolle. Bei mehr als der Hälfte der Frauen stellt sich im Laufe der ersten zwei Jahre nach der Menopause eine Erhöhung des Blutdruckes ein. In der Postmenopause gehören ca. 25% der Frauen einer Ostoeporoserisikogruppe an. Hier stellen andere Faktoren wie familiäres Vorkommen, sehr schlanker Körperbau, frühe Menopause, Bewegungsmangel, Kortisontherapie und Rauchen ein zusätzliches Risiko dar.  

Typische Wechseljahresbeschwerden sind: 

  • steigender Blutdruck
  • Hitzewallungen (die Haut von Gesicht und Oberkörper wird rötlich und warm)
  • Schweißausbrüche
  • Herzklopfen
  • Kopfschmerzen
  • Harninkontinenz
  • Osteoporose
  • Schwindelgefühl
  • Schlafstörungen
  • Reizbarkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Leistungsabfall
  • Depression
  • Unruhe

Welche Ursachen hat das Klimakterium und wie wirkt es sich aus? 

In den sogenannten Wechseljahren treten charakteristische Umstellungen im Funktionskreis der Eierstöcke ein. Das Keimgewebe der Eierstöcke verbraucht sich während der gesamten Zeit der Geschlechtsreife weitgehend und so versiegt zunehmend auch die Östrogenbildung. 

Organische Veränderungen im Klimakterium betreffen bevorzugt die Zielorgane der Östrogene, speziell die Gebärmutter, die Scheide, die Schamlippen und die Brustdrüsen. Diese erfahren eine zunehmende Rückbildung, unter anderem auch durch die herabgesetzte Durchblutung. Die Gewebe können schrumpfen und werden für Infektionen anfälliger.  

Daneben treten Störungen der  vegetative Balance auf. Diese sind insbesondere durch anfallsweise Hitzewallungen mit Schweißausbrüchen und durch Herzrasen gekennzeichnet. Weitere Symptome können Schlaflosigkeit, Minderung der Leistungskraft, Nervosität, Depressionen, Kopfschmerzen, und Antriebsarmut sein.  

Im Knochensystem begünstigt die Hormonlage im Klimakterium Arthrosen und vor allem die Osteoporose mit erhöhten Verlusten an Knochenmasse. Es kann zu chronischen Schmerzen im Rücken sowie in den Armen und Beinen kommen.  

Bewegende Momente

In keiner Phase des Lebens ist Bewegung für uns Frauen so wichtig wie in den Wechseljahren. Die meisten Wechseljahresbeschwerden wie Gewichtszunahme, Kurzatmigkeit, Arteriosklerose und steife Glieder sind oft nur eine Ursache von Bewegungsmangel. Körperliche Bewegung hat in den Wechseljahren viele Vorteile: Sie verbessert Ihren Schlaf, beschleunigt die Verbrennung von Fett, erhöht die Muskelmasse und den Kalorienverbrauch, verbessert das Atemvolumen, senkt den Blutdruck, verringert Hitzewallungen, depressive Verstimmungen und Osteoporose. Also höchste Zeit, aktiv zu werden. Beginnen Sie zunächst ganz schlicht in Ihrem persönlichen Alltag.Gehen Sie einfach wieder mehr zu Fuss, nehmen Sie die Treppe statt den Fahrstuhl oder das Fahrrad an Stelle des Autos. Bewegen kann man sich überall, und Bewegung macht viel Spass.

Stoffwechsel und Gewicht

Mit dem Eintritt in die Wechseljahre stellt sich Ihr Stoffwechsel um. Der Energiebedarf sinkt und Ihr Körper verbraucht weniger Energie, was dann häufig zu einem scheinbar unbegreiflichen und unerklärlichen Gewichtsschub führt. Gewichtsprobleme, mit all ihren Folgen für Ihr Wohlbefinden, sind neben Schwitzen und Wallungen die am meisten beklagten Wechseljahrsprobleme. Deshalb ist es jetzt für Sie besonders wichtig, mehr auf die Menge und Qualität Ihrer Nahrung zu achten. Dadurch beugen Sie Krankheiten vor und fällt es Ihnen leichter, Ihr Gewicht zu halten. Ich zeige Ihnen gerne Möglichkeiten auf, wie Sie Ihre körperliche Gesundheit optimieren können. Siehe dazu auch meine Seite GEWICHTIGES

Abschließend zum reichhaltigen Beschwerdekomplex muss man jedoch hinzufügen, dass die charakteristischen Beschwerden nicht nur hormonell zu erklären sind. Konstitution, Persönlichkeit, familiäre Situation, Lebensgeschichte und sozioökonomische Faktoren sind mitbestimmend für das individuelle Erleben und Bewältigen der klimakterischen Übergangsperiode.

Und was sagt unsere Psyche dazu ?

Hierzu mehr auf den sich anschliessenden Folgeseiten!

 

 

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